Die 1990er Jahre waren maßgeblich geprägt von der Popularisierung (im
Sinne der breiten Aneignung, ebenso wie der Kommerzialisierung und
Kontrolle) des Internets. Damit einhergegangen sind zahlreiche
Gruendungen dezentral organisierter Handlungsraeume einer kritischen
und dabei (auch digital) vernetzten, multidisziplinaeren Kultur- und
Wissensproduktion (deren „analoge“ Modelle bis in die 1960er Jahre
zurueckreichen).
Das Konzept von „Open Source“ wurde (und wird bis heute) dabei
auf
vielerlei Ebenen als Handlungsmodus ausgelotet. Der Workshop fokussiert
Initiativen und „Communities“, die sich in den 1990er Jahren vor diesen
Hintergründen auf dem weiten Feld der „Medienkünste“ gebildet haben. Es
geht gleichermaßen um eine Revision der jeweiligen „Gründungsphasen“
sowie um eine Diskussion um Veränderungsprozesse und aktuelle
Situationen.
Audiomitschnitt:
(Alle
Vorträge und die Diskussion fanden auf Englisch statt.)
alessandro ludovico, neural.it > bari (10 min - 9 Mb)
hans christ // iris dressler, württembergischer kunstverein >
stuttgart (33min - 30 Mb)
inke arns,
mikro e. v. > berlin (10 min - 9 Mb)
jacob lillemose, artnode > kopenhagen (9 min - 8 Mb)
joanne
richardson, cluj > rumänien (11min - 9 Mb)
laurence rassel,
constant > brüssel (sorry, no audio data)
susanne ackers,
obn.org > berlin (sorry, no audio data)
rasa smite,
raitis smits, rixc > riga (9min - 8 Mb)
Diskussion (2h 10
min - 116 Mb)
Workshop Handlungsräume der Medienkunst
Hartware MedienKunstVerein, Güntherstr. 65 | 09/28/2006


