Kreative Arbeit und Urheberrecht
HMKV in der PHOENIX Halle Dortmund, 26.-28. September 2008
Schützt
das Urheberrecht Autoren oder Verwerter? Wie arbeiten Urheber – mit
öffentlicher Förderung, in der Kreativwirtschaft oder in lustvoller
Selbstausbeutung? Remixing ist illegal und findet doch massenhaft statt –
wie lassen sich die Interessen von Kreativen und Re-Kreativen
vereinbaren?
Die brisantesten Fragen aus der von iRights.info
durchgeführten Untersuchung der neuen Arbeitsverhältnisse werden nicht
nur in Vorträgen und Podien zu Diskussion gestellt, sondern auch in Form
von Performances, Filmen, Konzerten und einem Rundgang durch die
Ausstellung "Anna Kournikova Deleted By Memeright Trusted System - Kunst
im Zeitalter des Geistigen Eigentums".
Die Digitalisierung der
Medienwelt verändert alles: die Arbeitsbedingungen der Kreativen, die
Nutzungsmöglichkeiten durch die Empfänger und die Verwertungsketten auf
dem Markt. Früher haben Künstler, Journalisten und Musiker Werke
geschaffen, die Verlage haben sie vermarktet und die Verbraucher haben
sie verbraucht. Heute sind Autoren Multimediaproduktionskonglomerate in
einer Person. Die so genannten Endverbraucher stehen nicht länger am
Ende der Leitung, sondern sind Ausgangspunkt für eigene Werke und
globale Distribution aus dem Wohnzimmer. Und aus den Industrien, die
früher säuberlich in Medienhardwarehersteller,
Kommunikationsdiensteanbieter, Verlage, Vertriebe und Veranstalter
getrennt waren, sind heute unüberschaubare Konstellationen geworden, bei
denen man kaum sagen kann, wer gerade wen quersubventioniert oder
aufkaufen wird. Das Urheberrecht soll, so lässt der Name vermuten, die
Rechte der Urheber sichern. Tatsächlich ist es zu einem weiteren
Instrument im Kräfteringen um Marktanteile geworden. Wo bleiben in
dieser komplexen Dynamik diejenigen, die kreative Werke im Sinne des
Urheberrechts schaffen, diejenigen also, um die sich alles dreht?
Das
Projekt »Arbeit 2.0 – Urheberrecht und kreatives Schaffen in der
digitalen Welt« versucht Licht ins Dunkel der digitalen Kultur- und
Wissensordnung zu bringen. Mit analytischen, künstlerischen und
dialogischen Mitteln untersuchen wir die neuen kreativen
Arbeitsverhältnisse und ihre Rahmenbedingungen. Die Kernfragen zu
Ökonomie, Remixing und Organisation von Kreativschaffenden, die sich aus
der von iRights durchgeführten Untersuchung ergeben, werden auf der
Tagung "Kreative Arbeit und Urheberrecht" zur Diskussion gestellt.
+ + + + +
Kreative Arbeit und Urheberrecht // Tagungsprogramm
(Abstracts zu den einzelnen Teilen der Tagung finden Sie am Seitenende)
Programmheft (PDF, 236 KB)
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Freitag, 26. September 2008
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
11:00 Eröffnung
* Udo Mager, Geschäftsführer Wirtschafsförderung Stadt Dortmund
* Dr. Inke Arns, HMKV
* Dr. Volker Grassmuck, iRights.info
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_fr_1100_Eroeffnung
Das
Urheberrecht schützt die ideellen und materiellen Interessen der
Urheber – sagt jedenfalls das Urheberrecht. Aber tut es das wirklich?
Und tut es das in seiner gegenwärtigen Form? Was für ein Urheberrecht
brauchen denn die Kreativen, die ”Arbeiter 2.0”? Diesen Fragen werden
vier Referenten nachgehen, die von den Antworten unmittelbar betroffen
sind. Die kurzen, zehnminütigen Statements bilden den Auftakt zur
Konferenz. Sie werden ein breites Spektrum unterschiedlicher Meinungen
von Personen aufzeigen, die eigentlich alle ”auf der gleichen Seite“,
auf der Seite der Urheber stehen, jedoch ganz unterschiedliche
Positionen vertreten. Dies dient nicht nur der Einführung in die
Thematik, sondern auch dazu, einen Eindruck davon zu vermitteln, wie
kontrovers über die Ausgestaltung eines zeitgemäßen Urheberrechts
diskutiert wird.
11:30 Urheberrecht – Segen oder Fluch der Kreativen? // Standpunkte
* RA Wolfgang Schimmel, Sekretär im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie, ver.di, Stuttgart
* Ilja Braun, freier Journalist, Köln
* Paul Keller, Senior-Projektleiter Creative Commons Niederlande & Vorstandsmitglied iCommons, Amsterdam
* Christian von Borries, Dirigent, Komponist und Produzent, Berlin
* Moderation: Dr. Till Kreutzer, iRights.info
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_fr_1130h_Was_fuer_ein_Urheberrecht_braucht_kreative_Arbeit
12:30-13:30 Mittagspause
13:45 Einkommensverhältnisse von Kreativen // Vortrag
*
Prof. Dr. Martin Kretschmer, Lehrstuhl für Informationsrecht &
Direktor des Centre for Intellectual Property Policy & Management,
Bournemouth University
* Moderation Dr. Volker Grassmuck, iRights.info
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_fr_1400_Einkommensverhaeltnisse_von_Kreativen
Martin
Kretschmer und Philip Hardwick haben die erste umfassende empirische
Studie zum Einkommen von Autoren aus Urheberrechten vorgelegt. Dazu
haben sie 25.000 britische und deutsche Autoren befragt und Daten von
Verwertungsgesellschaften, Künstlersozialkasse, Einkommenssteuer und
Arbeitsämtern ausgewertet. Das Ergebnis: Die Einnahmen von Autoren
liegen deutlich unter dem gemittelten nationalen Lohnniveau. Wenige
Stars erzielen einen überproportionalen Anteil daraus. In Deutschland
mit seiner stärkeren Regulierung von Urheberrechtsverträgen ist die
Verteilung zwar weniger stark verzerrt, aber die Einnahmen sind noch
niedriger als in England. Autorinnen verdienen deutlich weniger als ihre
männlichen Kollegen. Die zunehmende Verwertung im Internet hat sich
nicht in zusätzliche Einnahmen übersetzt. Die typischen Autoreneinnahmen
sind seit 2000 in beiden Ländern zurückgegangen.
15:00 Kaffee // Pause
15:30 Wer bezahlt Kreativität? // Diskussion
* Paul Keller, Senior-Projektleiter Creative Commons Niederlande & Vorstandsmitglied iCommons, Amsterdam
* Peter Grafe, Leiter Referat K16 Kulturwirtschaft beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
* Meike Richter, freie Radioautorin
* Moderation: Christoph Gurk, Kurator, Autor und Dramaturg, Volksbühne Berlin und Schauspiel Leipzig
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_fr_1530_Wer_bezahlt_Kreativitaet
Kreative
arbeiten in aller Regel freischaffend. Das Panel erkundet, wo sie
Abnehmer und Förderer für ihre Werke finden. Wie sieht es tatsächlich
aus in der Kultur- und Kreativwirtschaft, die von der Politik als
Wachstumsmotor gesehen und besonders gefördert wird? Ist es möglich,
Werke unter Creative Commons frei zu lizenzieren und dennoch Geld damit
zu verdienen? Wo streckt sich Kulturschaffenden die öffentliche Hand
entgegen: in Rundfunk und Theater, mit Wettbewerben und Residencies?
Oder bleibt für die meisten Bohemiens doch nur der prekäre Mix aus
Kneipenjob, Arbeitslosenhilfe und einem seltenen Taschengeld für die
eigentliche kreative Arbeit?
17:30 Pause
17:45 Kunst und ihre technische Reproduktion // Diskussion
* Cornelia Sollfrank, Netz- und Konzeptkünstlerin, Hamburg
* Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Geschäftsführender Vorstand VG Bild-Kunst, Bonn
* Christoph Irrgang, freier Fotograf, Hamburg
* Hanns-Peter Frentz, Leiter Bildarchiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin
* Moderation: Dr. Volker Grassmuck, iRights.info
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_fr_1730_Kunst_und_ihre_technische_Reproduktion
Die
Künstlerin malt. Das Museum kauft an. Der Fotograf reproduziert. Die
Agentur vermarktet. Die Verwertungsgesellschaft verwertet. So weit so
einfach. Aber wie werden die Erlöse aufgeteilt und wie verändern sich
die Verhältnisse durch die Digitalisierung der Medienwelt? Die Umsätze
auf dem Kunstmarkt entwickeln sich positiv, wie die Enquete-Kommission
Kultur des Deutschen Bundestages feststellte. „Doch nur wenige
Künstlerinnen und Künstler haben daran auch teil.“ Sammeln, Bewahren,
Forschen, Ausstellen im Dienste der Öffentlichkeit sind die Aufgaben
eines Museums. Heutzutage kommt eine weitere hinzu: Verwerten. Wird das
Museum zum Anhang seines Shops oder erfüllt sich Benjamins Vorstellung
von der Demokratisierung der Anteilnahme an Kunst durch ihre technische
Reproduzierbarkeit?
19:45 Pause
20:30 Wir spielen, was wir wollen // Konzert
* Christian von Borries, Dirigent, Komponist und Produzent, Berlin
mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule Dortmund (Uraufführung)
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_fr_2030_Konzert_Wir_spielen_was_wir_wollen
Der
Berliner Dirigent und Musiker Christian von Borries erarbeitet zusammen
mit Dortmunder MusikschülerInnen eine neue Musik, die aus der
Lieblingsmusik der TeilnehmerInnen besteht. Die Stücke verschiedenster
Musikgenres, die in Form von Xerox Kopie, mp3, gepfiffener Melodie oder
Erinnerung vorliegen, werden verschiedenen Kopier- und Scanvorgänge
unterzogen. Dabei entstehen zwangsläufig Übersetzungsfehler und
Unschärfen, die zu zentralen Elementen der neu entstehenden Komposition
bzw. deren Notation werden. Handelt es sich bei den neuen, live
gespielten Stücken um Medleys, Cover-Versionen, Adaptationen,
Interpretationen oder gar eigenständige neue Kompositionen - oder gar
nichts von alledem? Die Beantwortung dieser Frage wirkt sich unmittelbar
auf die - möglicherweise unbezahlbaren - (Lizenz-)Gebühren aus. Dürfen
wir wirklich spielen, was wir wollen?
Ende ca. 21:30
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Samstag, 27. September 2008
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
11:00 Anticopyright in künstlerischen Subkulturen // Vortrag
*
Dr. Florian Cramer, Course Director Media Design M. A. und Professorial
Coordinator (Lector) des Forschungsprojektes „Communication in a
Digital Age“, Piet Zwart Institute, Willem de Kooning Academy, Rotterdam
University of Applied Sciences
* Moderation: Dr. Inke Arns, HMKV
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_sa_1100_Anticopyright_in_kuenstlerischen_Subkulturen
Der
Vortrag erzählt eine Kulturgeschichte von Anticopyright-Kunst und
-Aktivismus vor allem des späten 20. Jahrhunderts. Inspiriert von
Lautréamonts Lob des Plagiats und Marcel Mauss' Anthropologie von
"Geschenkökonomien" propagieren Situationisten, Neoisten, Festivals of
Plagiarism, Plunderphonics und das Luther Blissett-Projekt eine Kultur
ohne geistiges Eigentum. Im Internet schreibt sich ihr Diskurs fort und
ist neue Allianzen mit GNU-Copyleft, Open Source und
Filesharing-Aktivismus eingegangen. Doch bleibt in diesem Mainstream des
Anti-Copyrights ästhetische Radikalität auf der Strecke?
12:15-13:15 Mittagspause
13:30 Rekreativität und Urheberrecht // Vortrag
* Dr. Volker Kitz, LL.M. (New York University), Höcker Rechtsanwälte, Köln / Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, München
* Moderation: Philipp Otto, iRights.info
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_sa_1330_Rekreativitaet_und_Urheberrecht
Kreativität
ist zu weiten Teilen immer auch Rekreativität: Sampling, Remixing,
Appropriation, Cut-Ups und Mashups sind weit verbreitete Phänomene.
Betroffen sind alle Bereiche kreativen Schaffens. Insbesondere der User
Generated Content lebt von Rekreativität. Welche legalen Möglichkeiten
für Rekreativität gibt es derzeit? Wie haben sich die rechtlichen
Voraussetzungen für Zitat, Parodie und andere freie Benutzung im Lauf
der Zeit verändert? Wie können neue Lizenzierungsmodelle die
Rekreativität fördern? Welche rechtspolitischen Forderungen kann die
kreative Klasse realistischerweise erheben?
14:45 Pause
15:00
Führung durch die Ausstellung "Anna Kournikova Deleted By Memeright
Trusted System - Kunst im Zeitalter des Geistigen Eigentums"
Dr. Inke Arns und Francis Hunger, HMKV
16:30 Kaffee // Pause
17:00 Remix Culture // Diskussion
* Thierry Chervel, Journalist, Mitbegründer des Online-Magazins Perlentaucher.de
* Martin Conrads, freier Autor; Dozent am Institut für Transmediale Gestaltung, Universität der Künste Berlin
* Frank Dostal, Textdichter, Producer, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA, Hamburg
*
Johannes Kreidler, Komponist und Musiktheoretiker (Hochschule für Musik
und Theater Rostock, Hochschule für Musik Detmold), Berlin
* Dr. Felix Stalder, Dozent Theorie der Mediengesellschaft, Zürcher Hochschule der Künste, Vertiefung Neue Medien
* Moderation: Dr. Inke Arns, HMKV
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_sa_1700_Remix_Culture
Kultur
war schon immer Bezugnahme auf und produktive Verarbeitung von
vorhergehenden kulturellen Äußerungen. Neue Technologien machen heute
diese Aneignungen leichter - und führen zu einer massenhaften
Re-Kreativität (“Sampling"). Das Panel beschäftigt sich mit
zeitgenössischen aneignenden Kulturpraktiken, die sich in rechtlichen
Grauzonen bewegen und fragt, inwiefern das derzeitige Urheberrecht
Kultur effektiv be- oder sogar verhindert. Heute entscheidet sich, ob
wir in Zukunft in einer “Remix Culture" - also einer Gesellschaft, die
die Entstehung abgeleiteter (’derivativer') Werke erlaubt bzw. explizit
fördert - oder in einer “Permission Culture" (“Erlaubniskultur") leben
werden, in der jede aneignende Bezugnahme einer expliziten Erlaubnis des
Rechteinhabers bedarf.
19:00 Pause
19:15 Steal this Film II (2008) // Kino
„Wahrlich
sind dies seltsame Zeiten. Während die Mainstream-Medien den ‚Kämpfen’
zwischen alten und neuen Distributionswegen, zwischen Piraterie und der
Institution des Urheberrechts weiterhin große Aufmerksamkeit widmen,
erscheint vielen von uns diese Auseinandersetzung bereits verloren und
gewonnen. Wir wissen, wer die Sieger sind. Wozu also weiterreden?
Weil
auch weiterhin Druck ausgeübt werden wird: Nach wie vor werden
Gerichtsverfahren gegen Unschuldige angestrengt und Verhaftungen auf der
Grundlage unhaltbarer Vorwände durchgeführt - all das, um Leute zu
verwirren und in Angst zu versetzen. Außerdem wird mit verschärften
Gesetzen hart gegen Filesharing vorgegangen – Gesetze, die auch zur
schrittweisen Erosion unsere Privatsphäre beitragen und den
Überwachungsstaat stärken. All das ist darauf angelegt, die
unaufhaltsamen Veränderungen der Art und Weise, wie Werke entstehen und
ausgetauscht werden, zu verzögern oder gar aufzuhalten.
Wenn
STEAL THIS FILM II sich als hilfreich erweisen sollte, neue Leute in die
Bündnisse derer zu bringen, die bereit sind, eine Situation „nach
geistigem Eigentum“, zu denken und kreativ über die Zukunft von
Distribution, Produktion und Kreativität nachzudenken, haben wir unser
Ziel erreicht.“ (Quelle: http://www.stealthisfilm.com/Part2/)
Ende ca. 20:00
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sonntag, 28. September 2008
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
11:00 Organisation von Kreativarbeitern // Diskussion
* Veronika Mirschel, Leiterin des ver.di-Referats Selbstständige, Berlin
*
Dr. Alexandra Manske, Institut für Gesellschaftswissenschaften und
historisch-politische Bildung, Technische Universität Berlin
* Manuela Zechner, Künstlerin, London
* Marc Röbbecke, Heimatdesign, Dortmund
* Moderation: Valie Djordjevic, iRights.info
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_so_1100_Organisation_von_Kreativarbeitern
Arbeitnehmer
schließen sich traditionell zu Gewerkschaften zusammen, um gemeinsam
ihre Interessen durchzusetzen. Viele Kreative jedoch reiben sich als
Einzelkämpfer in Verhandlungen mit Verlagen, Galerien oder Plattenfirmen
auf. Wer vertritt die Interessen der prekarisierten Kulturarbeiter im
21. Jahrhundert? Was bieten Gewerkschaften den kreativen Freiberuflern,
können sie die Vielfalt der Beschäftigungsformen erfassen? Sind
alternative Zusammenschlüsse außerhalb der institutionalisierten
Künstler- und Autorenorganisationen eine Lösung? Oder gehört die Zukunft
sozialen Netzwerken, die ihren Kampf für eine faire Bezahlung in
Facebook organisieren?
13:15 Die letzten zwei Tage: Zusammenfassung und offene Diskussion
VIDEODOKUMENTATION http://www.archive.org/details/KAU08_so_1300_Die_Tagung_im_Rueckblick
14:00 Chill out mit Mittagessen und Getränken
Stand: 03.09.2008
+ + + + + +
Die Tagung "Kreative Arbeit und Urheberrecht" findet statt im Rahmen des Projektes
Arbeit 2.0 - Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt
Gemeinsam
mit Berliner Projekt iRights.info untersucht der Hartware
MedienKunstVerein 2007-2008 das Verhältnis zwischen kreativer Arbeit,
Urheberrecht und Technik.
Musiker, Filmemacher, Journalisten,
Programmierer und andere Kreative stehen im Spannungsfeld zwischen Harz
IV und Web 2.0, zwischen einem urheberrechtlichen Anspruch auf
angemessene Vergütung und Beschäftigungsverhältnissen, die zunehmend
unsicherer werden. Für die, die ihr Geld nicht mit fassbaren Produkten
verdienen, sondern mit immateriellen Werken wie Texten, Filmen, Musik
oder Software, rückt das Urheberrecht ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
Die digitale Revolution führt zu neuen Chancen, aber auch zu
Unsicherheit unter Kreativen. Arbeit 2.0 schafft einen Ort der
Information und Auseinandersetzung an der Schnittstelle von Kunst,
Technologie und Recht.
Dabei fügt sich der neue Schwerpunkt
nahtlos in das bisherige Online-Angebot von iRights.info ein und
erweitert es um Themen rund um Autorschaft, Digitalisierung,
Veränderungen des Kunst- und Arbeitsbegriffs.
Im Dialog von
urheberrechtlicher und medienkünstlerischer Sichtweise entwickeln der
Hartware MedienKunstVerein und iRights.info gemeinsam
Informationsangebote und moderieren Diskussionen mit den beteiligten
Akteuren. Auf iRights.info entstehen dazu Informationen, Analysen und
Gespräche mit den verschiedenen Beteiligten.
Ein Höhepunkt des
Projektes ist die Ausstellung „Anna Kournikova Deleted by Memeright
Trusted System. Kunst im Zeitalter des Geistigen Eigentums“ vom 19. Juli
bis 19. Oktober 2008 in der PHOENIX Halle Dortmund. Die Ausstellung
versammelt internationale Positionen zum Themenkomplex „Appropriation,
Detournement und Remixing im Zeitalter digitaler Medien“. Ebenfalls in
der PHOENIX Halle wird vom 26. bis 28. September 2008 eine Tagung
stattfinden, auf der Künstler, Medienaktivisten und Urheberrechtler über
Urheberrecht, kreative Arbeit und das digitale Zeitalter diskutieren.
* * *
Arbeit 2.0 -- Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt ist ein Projekt von
Hartware MedienKunstVerein
iRights.info
Träger:
mikro e.V.
AG Informatik in Bildung und Gesellschaft, Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin
Gefördert von:
Kunststiftung NRW
Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Bundeszentrale für politische Bildung
Kulturbüro Stadt Dortmund
dortmund-project
NRW Kultursekretariat Wuppertal
Kulturwerk der VG-BILD-KUNST GmbH, Bonn
Hans-Böckler-Stiftung
ver.di
Kooperationspartner:
Heimatdesign Magazin/ Shop/ Agentur/
Gravis
Medien Kunst Raum Unna
Medienpartner:
Heinz
ÜBERSICHT
Die Tagung wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung.
Programmheft (PDF, 236 KB)
Teilnahmegebühr: 10 / 5 € (für 3 Tage)
Verpflegung wird vor Ort kostengünstig angeboten.
Die Tagungssprache ist deutsch.
Kreative Arbeit und Urheberrecht
Tagung in der PHOENIX Halle Dortmund
26. – 28. September 2008
Eine Kooperation zwischen iRights.info, Berlin
und Hartware MedienKunstVerein, Dortmund
Projektleitung:
Dr. Volker Grassmuck, iRights.info
Dr. Inke Arns, künstlerische Leiterin HMKV
TeilnehmerInnen:
Dr. Inke Arns, Dortmund/Berlin
Ilja Braun, Köln
Thierry Chervel, Berlin
Martin Conrads, Berlin
Dr. Florian Cramer, Rotterdam
Valie Djordjevic, Berlin
Frank Dostal, Hamburg
Hanns-Peter Frentz, Berlin
Peter Grafe, Bonn
Dr. Volker Grassmuck, Berlin
Francis Hunger, Leipzig
Christoph Irrgang, Hamburg
Paul Keller, Amsterdam
Dr. Volker Kitz, München
Johannes Kreidler, Berlin
Prof. Dr. Martin Kretschmer, Bournemouth
Dr. Till Kreutzer, Hamburg
Udo Mager, Dortmund
Dr. Alexandra Manske, Berlin
Veronika Mirschel, Berlin
Philipp Otto, Berlin
Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Bonn
Meike Richter, Berlin
Marc Röbbecke, Dortmund
RA Wolfgang Schimmel, Stuttgart
SchülerInnen der Musikschule Dortmund
Cornelia Sollfrank, Hamburg
Matthias Spielkamp, Berlin
Dr. Felix Stalder, Zürich
Christian von Borries, Berlin
Manuela Zechner, London
iRights Redaktion:
Valie Djordjevic
Robert A. Gehring
Dr. Till Kreutzer
Philipp Otto
Matthias Spielkamp
HMKV:
Susanne Ackers, geschäftsführende Leiterin HMKV
Francis Hunger, Juniorkurator HMKV
Organisation HMKV:
Andrea Eichardt
Kathleen Blümel
Technische Betreuung:
Uwe Gorski, Technischer Leiter HMKV
Melenk Veranstaltungstechnik, Dortmun
Pressearbeit:
Roland Kentrup, ZK Medienagentur, Dortmund
Die Tagung "Kreative Arbeit und Urheberrecht" wird
gefördert von der Bundeszentrale für Politische Bildung
Redaktion iRights.info
Spremberger Straße 1
12047 Berlin
www.iRights.info
Hartware MedienKunstVerein
Güntherstr. 65 (Büro)
44143 Dortmund
www.hmkv.de
Programmheft (PDF, 236 KB)
Teilnahmegebühr: 10 / 5 € (für 3 Tage)
Verpflegung wird vor Ort kostengünstig angeboten.
Die Tagungssprache ist deutsch.
Kreative Arbeit und Urheberrecht
Tagung in der PHOENIX Halle Dortmund
26. – 28. September 2008
Eine Kooperation zwischen iRights.info, Berlin
und Hartware MedienKunstVerein, Dortmund
Projektleitung:
Dr. Volker Grassmuck, iRights.info
Dr. Inke Arns, künstlerische Leiterin HMKV
TeilnehmerInnen:
Dr. Inke Arns, Dortmund/Berlin
Ilja Braun, Köln
Thierry Chervel, Berlin
Martin Conrads, Berlin
Dr. Florian Cramer, Rotterdam
Valie Djordjevic, Berlin
Frank Dostal, Hamburg
Hanns-Peter Frentz, Berlin
Peter Grafe, Bonn
Dr. Volker Grassmuck, Berlin
Francis Hunger, Leipzig
Christoph Irrgang, Hamburg
Paul Keller, Amsterdam
Dr. Volker Kitz, München
Johannes Kreidler, Berlin
Prof. Dr. Martin Kretschmer, Bournemouth
Dr. Till Kreutzer, Hamburg
Udo Mager, Dortmund
Dr. Alexandra Manske, Berlin
Veronika Mirschel, Berlin
Philipp Otto, Berlin
Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Bonn
Meike Richter, Berlin
Marc Röbbecke, Dortmund
RA Wolfgang Schimmel, Stuttgart
SchülerInnen der Musikschule Dortmund
Cornelia Sollfrank, Hamburg
Matthias Spielkamp, Berlin
Dr. Felix Stalder, Zürich
Christian von Borries, Berlin
Manuela Zechner, London
iRights Redaktion:
Valie Djordjevic
Robert A. Gehring
Dr. Till Kreutzer
Philipp Otto
Matthias Spielkamp
HMKV:
Susanne Ackers, geschäftsführende Leiterin HMKV
Francis Hunger, Juniorkurator HMKV
Organisation HMKV:
Andrea Eichardt
Kathleen Blümel
Technische Betreuung:
Uwe Gorski, Technischer Leiter HMKV
Melenk Veranstaltungstechnik, Dortmun
Pressearbeit:
Roland Kentrup, ZK Medienagentur, Dortmund
Die Tagung "Kreative Arbeit und Urheberrecht" wird
gefördert von der Bundeszentrale für Politische Bildung
Redaktion iRights.info
Spremberger Straße 1
12047 Berlin
www.iRights.info
Hartware MedienKunstVerein
Güntherstr. 65 (Büro)
44143 Dortmund
www.hmkv.de
Kreative Arbeit und Urheberrecht
PHOENIX Halle | 26. September 2008 - 28. September 2008


