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Playliste zur Ausstellung

Berichterstattung

Ursula Scheer: "Wie ich dem Opossum die Nägel schneide", in: FAZ.net, 1. August 2014

Ursula Scheer: "So, und jetzt schneiden wir dem Opossum mal die Nägel", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Juli 2014

"Skurrile Anleitungen per Video", WDR Lokalzeit Dortmund, WDR Fernsehen, 29. Juli 2014, 19:30 Uhr

Christian Schön: "Eine Anleitung zur Ausstellung "Do-it-yourself"-Filme im Dortmunder U", WDR Fernsehen, 29. Juli 2014

"Kulturbeutel zum Selbermachen", in: SAT.1 NRW 17:30, 23. Juli 2014, 17:30 Uhr

"Video Tutorials: "Jetzt helf ich mir selbst" - eine Ausstellung des Hardeware-Kunstvereins im Dortmunder U", WDR 2 am Sonntag, WDR, 20. Juli 2014, 11:40 Uhr

Tagesthemen, ARD, 16. Juli 2014, 22:15 Uhr (ab Min. 24:20)

Nina Magoley: „Video-Tutorials im Internet: Jetzt helfe ich mir selbst“, WDR Startseite, 16. Juli 2014

RTL West, RTL, 16. Juli 2014, 18:00 Uhr (ab Min. 5:30)

"How to alles", in: PAGE, Nr. 8/2014, S. 12

Britta Heidemann: "Das sind die besten 100 Selbsthilfe-Videos auf Youtube", Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), 9. Juli 2014

Mareike Fangmann: "Handbücher mal anders interpretiert", Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), 8. Juli 2014

„Schöne Ausstellung vom Hartware MedienKunstVerein im Dortmunder U - Aber auch als einfache Youtube-Playlist gut! Persönlicher Favorit: Nr. 30: "So lassen Sie schwarzmagische Angriffe zu Eis erstarren!"“, Plan B, 1LIVE, 7. Juli 2014

Stefan Keim: "Wie komm ich in die Disco? – Das Dortmunder U zeigt Do-it-yourself-Videos", in: "Kulturtipps zum Wochenstart: Literarisches Morden und Do it yourself-Videos", WDR3, 6. Juli 2014

Stefan Keim: „Kulturereignisse in NRW“, Kultur am Sonntag, WDR 3, 12.05 Uhr, 6. Juli 2014

Emily Thomey: „Kulturtipps - Köln, Dortmund, Berlin: Tausche Krise gegen Stadt“, Funkhaus Europa, 4. Juli 2014

Andrej Klahn:
"Schwerter zu Flugscharen, Getränke-Dosen zu Gasmasken", Scala, WDR5, 4. Juli 2014

Gib mit fünf! ART Kunstmagazin, 3. Juli 2014

Tilman Abegg: "Die fünf sehenswertesten Erklär-Videos", Ruhr Nachrichten, 3. Juli 2014

Ina Plodroch: "Die bunten Welt der Video-Tutorials", CORSO, Deutschlandfunk
3. Juli 2014

„heute - in deutschland“, Nachrichten, ZDF, 3. Juli 2014, 14:00 Uhr (und Wdh.), ab Min. 12:12

Ralph Wilms: "Studenten fischten die 100 schrägsten „Lehr“-Videos", Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), 3. Juli 2014

Damn Magazine, 26. Juni 2014

Franziska Mozart: „Die schrägsten YouTube-Tutorials“, WUV, 18. Juni 2014

„Jetzt helfe ich mir selbst“ - Die 100 besten Video-Tutorials aus dem Netz

Dortmunder U | 3. Etage | 05. Juli 2014 - 31. August 2014

Eröffnung: Freitag, 4. Juli 2014, 19:00 Uhr (Eintritt frei)

Was früher dem Autofreund die Buchreihe "Jetzt helfe ich mir selbst", ist heute – im Zeitalter des Do-it-yourself (DIY) – das Video-Tutorial im Netz. Seien es profane Probleme bei der Installation von Druckertreibern, beim Binden von Schnürsenkeln oder beim Schminken – bis hin zum Bau von Waffen: Für fast alle Themen holt man sich heute Anleitungen und Hilfe aus dem Internet. „How-To“-Videos sind zu einem wichtigen Phänomen der DIY-Kultur geworden. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der 100 witzigsten, absurdesten, spannendsten, unheimlichsten und amüsantesten Video-Tutorials.

Präsentiert auf 100 Monitoren und Projektionen, strömt den BesucherInnen der Ausstellung „Jetzt helfe ich mir selbst“ das geballte „How-To“-Wissen der Welt entgegen. Da wird gezeigt, wie man eine Bierflasche mit einem Stück Papier oder ein Schloss mit einer Heftklammer öffnet, einen Fahrradschlauch ohne Flickzeug flickt, sein Haar in der Schwerelosigkeit oder seinen Hund in der Badewanne wäscht, wie man auf Finnisch zählt oder „nichts“ zeichnet. Auf allen Kanälen redet und quatscht es – und es wird nützliches und weniger nützliches Wissen vermittelt: Wollten Sie schon immer mal wissen, wie man ein Känguru mit bloßen Händen fängt? Ein findiger Australier zeigt es Ihnen. Wie „überlebe“ ich die erste Nacht im Computerspiel Minecraft? Und wie überlebe ich draußen, außerhalb der Zivilisation, in der Natur? Wollen Sie wissen, wie man garantiert an jedem Türsteher vorbeikommt? Auch hierfür gibt es einen Spezialisten. In weiteren Video-Tutorials wird gezeigt, wie man unbemerkt in der Öffentlichkeit pinkelt („How to piss in public“), wie man irgendwo in Afrika einen achtteiligen Gesichtsschleier anlegt und mit einem solchen in England einen Hamburger isst, wie man Papst wird, auf hochhackigen Schuhen läuft oder mit einem Baseballschläger einen Kotflügel bördelt.

Und auch die massenmedialen Vorgänger des DIY dürfen in so einer Ausstellung natürlich nicht fehlen: Der amerikanische Fernsehmaler Bob Ross und Jean Pütz aus der Hobbythek.

Die Machart der „How-To“-Videos reicht von Videos, die mit dem Smartphone gefilmt wurden bis hin zu semi-professionell produzierten Filmen. Die zentrale Frage, die die Ausstellung stellt, ist dabei folgende: Warum machen so viele Menschen Video-Tutorials? Warum erklären sie anderen, wie man etwas macht – ohne Gegenleistung und ohne ihr Gegenüber überhaupt zu kennen? Denn die Öffentlichkeit im Netz ist ja zunächst eine anonyme, abstrakte Öffentlichkeit. Wollen die MacherInnen ihr Wissen einfach nur selbstlos weitergeben? Geht es ihnen um Ruhm und Ehre? Oder doch mal wieder nur ums Geld?

Die Ausstellung basiert auf einer Idee von Dr. Inke Arns (künstlerische Leiterin des HMKV); die Auswahl der Videos entstand in Kooperation mit einem Seminar der Fakultät für Kulturreflexion der Universität Witten/Herdecke (Leitung: Jun.-Prof. Dr. Christian Grüny und Frederik Bury).

Die Video-Tutorials wurden zusammengestellt von Inke Arns, Sophia Bresch, Frederik Bury, Yoko Dupuis, Andrea Eichardt, Manischa Eichwalder, Anja Engst, Ulrike Euteneuer, Judith Funke, Mirjam Gaffran, Gamze Göksu, Christian Grüny, Paula Jäger, David Kempf, Christina Müer, Tilman Richter, Antonia Rohwetter, Chiara Schroer und Joëlle Warmbrunn.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Die Playlist zur Ausstellung

Zur Ausstellung erscheint ein Kurzführer mit Texten zu ausgewählten Video-Tutorials und der Liste aller 100 Video-Tutorials sowie ein Reader mit längeren Texten, die im Rahmen des Seminars entstanden sind.
 



Programmhinweise:

Als Preview zur Ausstellung “Jetzt helfe ich mir selbst“ laden wir die Besucherinnen und Besucher der Extraschicht am Samstag, 28. Juni 2014 ab 18:00 Uhr zur HMKV-Aktion „Einfach erklärt...! - Videoclips in 30 Sekunden“ ein, eigene Video-Tutorials zu erstellen. Zettel, Stift, Kamera und los geht’s! Erkläre der Welt wie man am besten Kaffee filtert, welche goldenen Regeln es für den Anbau von Gemüse gibt oder wie man garantiert um ein lästiges Familientreffen herum kommt.

Am Samstag, 5. Juli 2014 laden wir um 16:00 Uhr zu einem gemeinsamen Rundgang mit der Künstlerischen Leiterin des HMKV und den SeminarteilnehmerInnen ein. Jede/r SeminarteilnehmerIn wird Gelegenheit haben, kurz Stellung zum Video-Tutorial seiner/ihrer Wahl zu nehmen und Fragen der Gäste zu beantworten. Der Eintritt ist frei.


Hauptförderer des HMKV:
Kulturbüro Stadt Dortmund
Dortmunder U
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Kooperationspartner:
Universität Witten/Herdecke
Medion

Medienpartner:
ARTE Creative - creative.arte.tv
Ruhrgestalten





Presse

Presse-Material zu diesem Programmpunkt finden Sie in unserem Presse-Bereich.

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