AUSSTELLUNG

deutsch | english

ANFAHRT & ÖFFNUNGSZEITEN

  • Anfahrt und Öffnungszeiten

TICKETS & FÜHRUNGEN

  • Informationen zu Tickets
  • Informationen zu Führungen
  • Anfrage Sonderführung

FALTBLATT ZUR AUSSTELLUNG

PRESSEREAKTIONEN

FERNSEHEN:
Dominik Müller-Russel, "Digitale Folklore", in: heuteplus, ZDF, 27. Juli 2015 


RADIO:
Dragan Espenschied im Gespräch mit Gesa Ufer: "Im Steinbruch des Internets: Ausstellung Digitale Folklore", in: Kompressor, Deutschlandradio Kultur, 23. Juli 2015

Claudia Friedrich: "Ein Roadmovie durch die Galaxien des WWW: Digitale Folklore im Dortmunder U“, in: Scala, WDR5, 24. Juli 2015

Michael Köhler, "Der Charme des digitalen Trashs", in: Fazit, Deutschlandradio Kultur, 24. Juli 2015

Dragan Espenschied im Gespräch mit Sigrid Fischer, "Frühe Website "Da wurde eben noch viel experimentiert“, in: Corso, Deutschlandfunk, 24. Juli 2015

Johannes Hoppe, "Digitale Folklore. Ausstellung und Zeitreise ins Internet der 90er", in: Radio 91.2, 25. Juli 2015
 
Thomas Frank, "Web-Design-Ausstellung im Dortmunder U. Digitale Folklore", in: Mosaik - das Kulturmagazin, WDR 3, 27. Juli 2015 

 

PRINT UND ONLINE:
Edda Breski: "Hartware-Medienkunstverein zeigt „Digitale Folklore“ im Dortmunder U“, in: Westfälischer Anzeiger, Hamm, 23. Juli 2015

kulturtussi im Gespräch mit Inke Arns: "Medienkunst und Netzkultur - Einblicke mit Inke Arns", kulturtussi.de, 23. Juli 2015

Tilman Abegg: "Digitale Folklore: Besuch im Internet der 1990er-Jahre“, in: WAZ/Der Westen, 24. Juli 2015

Elke Buhr: "Wiedersehen mit Peeman", in: Monopol Magazin, 24. Juli 2015

Bernd Berke: "Ausstellung Digitale Folklore. Als das Internet noch eine freie Spielwiese war", in: Blogbeitrag Revierpassagen, 24. Juli 2015

Michael Lemken: "Blick zurück auf das Internet der 90er Jahre", in: Blogbeitrag Ars Tremonia, 25. Juli 2015

Helga Brandi: "Digitale Folklore in Dortmund", in: Ausstellungen aktuell, Metropole Ruhr
Ausstellung Digitale Folklore, 25.07.-01.11.2015, HMKV im Dortmunder U, Gestaltung: labor b - designbüro

Digitale Folklore

Dortmunder U | Ebene 3 | 25. Juli 2015 - 01. November 2015

Nach Verlängerung aufgrund des großen Publikumszuspruchs endete unsere Ausstellung am vergangenen Sonntag erfolgreich. 8.177 BesucherInnen tauchten in die Frühzeit des WWW ein. Wir bedanken uns bei allen, die sich mit uns für die Ausstellung begeistert haben.

„Computer- und Netzkultur werden nur zu einem kleinen Teil von technischen Innovationen geprägt. Es ist unwichtig, wer den Mikroprozessor, die Maus, TCP/IP oder das World Wide Web erfand und welche Ideen dahinter steckten. Ausschlaggebend ist, wer sie wie benutzt. Allein durch die User gewinnt Computertechnologie überhaupt an kultureller Bedeutung. Viele Bemühungen der User, seien es glitzernde Sternenhintergründe, Fotos süßer Kätzchen oder Regenbogenfarbverläufe, werden als Kitsch verlacht oder gar als allgemeiner kultureller Verfall bezeichnet. Dabei ist dieser scheinbare ästhetische Wirrwarr, geschaffen von Usern für User, die wichtigste, schönste und am meisten missverstandene Sprache der Neuen Medien.“
http://digitalfolklore.org/

Diese weltweit erste Ausstellung zu Digitaler Folklore basiert auf dem Archiv "One Terabyte of Kilobyte Age", das die Überbleibsel von 381.934 GeoCities-Homepages enthält, von Amateuren handgemacht, aus der vorindustriellen Zeit des World Wide Web. GeoCities, die erste kostenlos angebotene Plattform zur Veröffentlichung von Webseiten, wurde 1994 ins Leben gerufen, bereits 1999 an den damaligen Internet-Giganten Yahoo! verkauft, und 2009 von diesem kaltherzig gelöscht. In der gesamten Entwicklung der Kultur des WWW nimmt GeoCities eine prägende Rolle ein, gehörte einst zu den weltweit am meisten besuchten Servern des Netzes, aber ist schon nach dieser kurzen Zeit in Vergessenheit geraten – nur einige Legenden und Bräuche haben sich gehalten.

In den über 28 Millionen, nur wenige Tage vor der Löschung hastig kopierten Dateien finden sich persönliche Webseiten, Fan-, Trauer-, Rezept-, Bastel-, Computerspiel- und Haustier-Seiten, rotierende "Welcome To My Homepage"- und Baustellen-Schilder, blinkende Weltraum-Tapeten und zappelnd animierte Figuren. Für die Ausstellung wurden sie aufwändig digital restauriert und künstlerisch neu interpretiert.

Eine Ausstellung des GeoCities Research Institute und des HMKV.

Digitale Folklore ist das Folgeprojekt zur erfolgreichen HMKV-Ausstellung „Jetzt helfe ich mir selbst“ – Die 100 besten Video-Tutorials aus dem Netz (2014).

Digitale Folklore vereint erstmalig von GeoCities inspirierte Werke der Netzkünstlerin und -folkloristin
Olia Lialina (@GIFmodel),
des Künstlers und Digitalen Restaurators Dragan Espenschied (@despens),
und deren Studenten der Merz Akademie.
Unterstützt werden sie vom Kopf des Archive Teams
Jason Scott (@textfiles),
dem US-Künstler Joel Holmberg (@dotkalm)
und dem Experten für chinesische Netzkultur Gabriele de Seta (@SanNuvola).

Kuratoren: Prof. Olia Lialina (Stuttgart) und Dragan Espenschied (New York)

Der Eintritt ist kostenlos, wie AOL-Freiminuten!

In Zusammenarbeit mit:
Merz Akademie - Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart

Hauptförderer des HMKV:
Dortmunder U - Zentrum für Kunst und Kreativität
Kulturbüro Stadt Dortmund
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

Kulturpartner:
WDR 3

Medienpartner:
ARTE Creative
bodo
Ruhrgestalten



Presse

Presse-Material zu diesem Programmpunkt finden Sie in unserem Presse-Bereich.

Juli 2015

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31

November 2015

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30

Ausstellungs-Übersicht

MEDIATHEK

Bildgalerie


Bildgalerie


Bildgalerie


Bildgalerie


Bildgalerie


Video

HMKV Video // Mood Digitale Folklore
Vor einer Ausstellungseröffnung ist es ziemlich rummelig bei uns im HMKV auf der Ebene 3 im Dortmunder U. Da wird noch geklebt, geschraubt, gecheckt - funktionieren alle Monitore, sehen alle Bilder so aus, wie sie sein sollten? Bei einer Medienkunstausstellung wird bis zuletzt an technischen Feinheiten gewerkelt. Auch unser Infoteam muss in die Details eingearbeitet werden, bevor die ersten BesucherInnen kommen. In diesem Clip gewähren wir euch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit hinter den Kulissen der Ausstellung „Digitale Folklore“ und teilen mit euch die Stimmung vor der Eröffnung. Viel Spaß beim Zuschauen! Die Ausstellung Digitale Folklore läuft vom 25. Juli - 01. November 2015, HMKV im Dortmunder U | Ebene 3 Videoproduktion: Janina Lackmann Musik: Sneeuwland von Oskar Schuster (oskarschuster.com)