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Filmnacht I Send in the Clowns!

RWE-Forum | Kino im U | 17. Januar 2015, 19:00

Bunt maskierte Mörder, sadistische Schausteller und todbringende Zuckerwatte – unsere Filmnacht im Rahmen der Ausstellung Böse Clowns ist nichts für zarte Gemüter. Wir zeigen drei Filme aus unterschiedlichsten Zeiten und Genres, in denen das Zirkusparkett zur bitterbösen Metapher unserer Gesellschaft wird.

Eintritt 7 € / 6 € ermäßigt (für die gesamte Filmnacht)

19:00
FREAKS
USA 1932, R: Tod Browning, 64 Min., FSK 16 (OmU)

Der kleinwüchsige Hans, der mit einer Freakshow im Ensemble eines Wanderzirkus reist, verliebt sich in die schöne Trapezkünstlerin Cleopatra. Diese verachtet die „Freaks“ insgeheim – doch als sie erfährt, dass Hans durch eine Erbschaft reich geworden ist, schmiedet sie mit ihrem Geliebten, dem Muskelmann Hercules, einen perfiden Plan. Ein schräger, befremdlicher und doch humaner Horrorfilm aus dem Jahr 1932, der von seinen Zeitgenossen für zu schockierend  befunden wurde und erst nach Jahrzehnten sein Publikum fand.

20:30
SPACE INVADERS (KILLER KLOWNS FROM OUTER SPACE)
USA 1988, R: Stephen Chiodo, 83 Min., FSK 18

Ein flammender Komet landet mitten im Wald in der Nähe einer verschlafenen amerikanischen Kleinstadt. Die beiden Teenager Mike und Debbie finden an der Einschlagstelle allerdings keinen Krater, sondern ein buntes, leuchtendes Zirkuszelt. Im Inneren erwartet sie nichts weniger als das pure Grauen: Es handelt sich um ein außerirdisches Raumschiff, und die Aliens, die aussehen wie Clowns, haben es auf die Menschen abgesehen…
Eine abstruse Sci-Fi-Horrorkomödie, die die Angst vor dem Bösen, das hinter der fröhlichen Clownsmaske lauert, als furchterregend trashiges Spektakel inszeniert.

22:15
MAD CIRCUS – EINE BALLADE VON LIEBE UND TOD
ES 2010, R: Álex de la Iglesia, 107 Min., FSK 18

1937, Spanien im Bürgerkrieg: Ein Zirkusclown wird mitten in
seinem Auftritt von Milizen zwangsrekrutiert und findet sich in
einem Gemetzel gegen die Faschisten wieder. Jahrzehnte später sucht sein Sohn Javier Arbeit als Clown, doch er hat zu viel Leid gesehen und kann nur noch den Part des traurigen Clowns spielen.
Sein fröhlicher Gegenpart Sergio entpuppt sich hinter den Kulissen als brutaler Sadist, und es kommt zu einem blutigen Konflikt.
Mad Circus ist eine groteske politische Parabel und zugleich – wie der Titel des spanischen Originals verspricht – eine traurige Trompetenballade.

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