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Die Ausstellungen des HMKV werden nicht nur in Dortmund gezeigt, sondern auch international: So wanderte die Ausstellung The Wonderful World of irational.org 2007 nach Glasgow (CCA: Center for Contemporary Arts), 2008 nach Novi Sad (Museum for Contemporary Art, Vojvodina) und 2012 nach Leuven (Artefact Festival, STUK); die Ausstellung History Will Repeat Itself wurde 2007-2008 in Berlin (KW Institute for Contemporary Art), 2008 in Warschau (Center for Contemporary Art, Ujazdowski Castle) und Hong Kong (Goethe-Institut, Videotage und Hong Kong Film Archive) gezeigt. Die Ausstellung „Wach sind nur die Geister“ - Über Gespenster und ihre Medien wurde 2010 nach Torun(Center of Contemporary Art ‚Znaki Casu’) übernommen. Die Ausstellung World of Matter ging 2014 nach New York (James Gallery, Graduate Center, CUNY), dann nach Montréal und Minneapolis. 2015 ging die Ausstellung His Master’s Voice nach Montpellier (La Panacée). 2016 zeigte das Heinz Nixdorf MuseumsForum (Paderborn) Jetzt helfe ich mir selbst und die Ausstellung Böse Clowns wanderte als "Böse Clowns _reloaded" nach Erlangen (Kunstpalais). 2017 ging die Ausstellung Whistleblower & Vigilanten nach Kopenhagen (Kunsthal Charlottenburg), und Die Welt Ohne Uns wurde in Ljubljana und Rijeka (Mali salon, Museum of Contemporary Art) gezeigt. 2018 wurde Sturm auf den Winterpalast in Lodz (Muzeum Sztuki) präsentiert.

Der HMKV legt großen Wert auf die Kooperation mit externen KuratorInnen und KunstvermittlerInnen. Die wichtigsten Ausstellungen sind in Form von Kooperationen entstanden, so z.B. The Wonderful World of irational.org 2006 – 2012 (mit Jacob Lillemose, Kopenhagen), „Wach sind nur die Geister“ - Über Gespenster und ihre Medien 2009 (mit Thibaut de Ruyter, Berlin), Arctic Perspective 2010 (mit Marko Peljhan, Ljubljana/Santa Barbara und Matthew Biederman, Montréal), Sounds Like Silence2012 (mit Dieter Daniels, Leipzig), INDUSTRIAL (Research) 2013 (mit Thibaut de Ruyter, Berlin), Requiem für eine Bank 2013 (kuratiert von Fabian Saavedra-Lara), BER-DTM-HNL - Fasten your seatbelts! 2014 (mit Thibaut de Ruyter, Berlin), Digitale Folklore2015 (kuratiert von Olia Lialina, Stuttgart & Dragan Espenschied, New York) und Whistleblower & Vigilanten. Figuren des digitalen Widerstands 2016 (mit Jens Kabisch, München).

Der HMKV hat in den letzten Jahren über seine unterschiedlichen Projekte internationale und interdisziplinäre Netzwerke aufgebaut - so z. B. im Rahmen des von iRights.info, Berlin, und dem HMKV initiierten Projektes Arbeit 2.0 – kreatives Schaffen in der digitalen Welt (2008) sowie der Konferenz Arctic Perspective Open Space Conference (2010). 2014 kooperiert der HMKV im Rahmen seines Forschungsprojektes Afro-Tech and the Future of Re-invention. Alternative Technological Energies and Intelligences in Kenya, South Africa and Nigeria mit der Hochschule Coburg (FB Design).

Der HMKV war an der Gründung verschiedener Netzwerke in Dortmund und Nordrhein-Westfalen beteiligt: u. a. des medienwerk.nrw, zu dem sich verschiedene Institutionen aus NRW, die sich mit Medienkunst und -kulturen auseinandersetzen, zusammengeschlossen haben (die Geschäftsstelle ist seit 2006, das Büro seit 2014 beim HMKV angesiedelt). Auf der Grundlage dieses landesweiten Zuammenschlusses gelang es dem HMKV 2010, das International Symposium on Electronic Arts (ISEA) erstmals nach Deutschland zu holen.

Der HMKV ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV). Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) ist der Dach- und Fachverband der in Deutschland ansässigen nichtkommerziellen Kunstvereine, die sich der Präsentation und Förderung zeitgenössischer Kunst widmen. In ihr sind 297 Kunstvereine aus 244 Städten und Gemeinden organisiert. Die Kunstvereine der ADKV haben über 100.000 Mitglieder und ihre Ausstellungen werden von über einer Million Besuchern pro Jahr gesehen.

Der HMKV ist Mitglied in der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., einer seit 1976 agierenden bundesweiten Vereinigung kulturpolitisch interessierter und engagierter Einrichtungen und Einzelpersonen, die sich für "eine öffentlich verantwortete und auf allen institutionellen Ebenen aktiv gestaltende Kulturpolitik" einsetzt und die "Individualität und soziale Verantwortung, Freiheit und Menschenwürde für alle Menschen" einfordert.

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